Madlen: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Happy Business, glücklich, selbstbestimmt und frei, als Unternehmerin, dein Podcast fürs Herz und ich bin Madeleine Heller, bin Gründerin von Heller Zauber und ich berate und begleite dich dabei, eigenes Business aufzubauen, auszubauen und es profitabel zu machen. Und heute geht es darum, Ich wollte doch nicht mal das so weit weghängen, da gucke ich wieder weg. Du hast nämlich ein was gesagt, was ich total schön finde. Du hast nämlich gesagt, sobald du im Tourismus arbeiten kannst, steht dir die Welt offen. Und das finde ich total geil, als Einstieg so irgendwie. Ich mache mir das glaube ich mal jetzt hier, obwohl das raschelt dann zu sehr. Das muss ich schon hier. Aber ich habe es jetzt auch im Kopf.
Katharina: Okay.
Madlen: bald im Tourismus arbeiten kann, steht die Welt offen. Nochmal. also, Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Happy Business, glücklich, selbstbestimmt und frei. Als Unternehmerin dein Podcast fürs Herz und ich bin Madeleine Heller, bin Gründerin von Heller Zauber und ich berate und bekleide dich dabei, dein eigenes Business aufzubauen, auszubauen und es profitabel zu machen. Und sie prägte den Satz Liebe zum Reih. Das geht's doch gar nicht. Sobald du im Tourismus arbeitest, steht dir die Welt offen. Sie hat Tourismus studiert, sie hat Sportmanagement gemacht, sie kommt aus dem Marketing, sie ist Brand- und Webdesignerin und ich möchte herzlich begrüßen Katharina von Mavi Concept. Katharina, ich mache einfach nochmal neu, ich mache nochmal kommen.
Katharina: Kein Problem, ich bin da.
Madlen: Wie soll ich dich vorstellen von Mavi Konzept? Und Katharina Jübst?
Katharina: Mavi-Konzept. Du kannst doch nur Katharina sagen. Also, mir reicht, glaube ich. Mavie Concepts, Katharina von Mavie Concepts.
Madlen: Ich sage Katharina von Mavi-Konzept. Und du bist Brand- und Webdesignerin, richtig?
Katharina: Mhm.
Madlen: Also nochmal nur... Bis Mal. Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Happy Business, glücklich, selbstbestimmt und frei. Als Unternehmerin dein Podcast fürs Herz und ich bin Madeleine Nie.
Katharina: Aber Trudy, am Anfang hast du schon gut gesprochen, oder? Ja, kann man ja nehmen.
Madlen: Den habe ich vorhin ja schon mal gesprochen gehabt, das ist natürlich jetzt blöd. Ja, stimmt, den kann ich ja nehmen und das gleich rausschneiden. Genau. Sie kommt aus dem Tourismus, hat Sportmanagement studiert, kommt aus dem Marketing, macht es Brand- und Webdesignerin und sie prägt dir den Satz, wenn du im Tourismus arbeiten kannst, dann steht dir die Welt offen. Und ich begrüße ganz herzlich Katharina von Mavi-Konzept. Katharina, ich freue mich, dass du da bist, dass du hier bist bei mir und Katharina, stell dich doch am besten nochmal selbst vor.
Katharina: Hallo, vielen Dank, dass ich heute auch hier sein darf. Danke für die Einladung. Ich freue mich sehr. Und genau, ich bin die Katharina, bin ursprünglich aus Österreich, lebe aber heute schon seit vielen Jahren, seit circa acht Jahren in Portugal und bin mittlerweile Brand- und Webdesignerin für selbständige Frauen. Ich wie gesagt aus Tourismus, also habe Tourismuskauffrau studiert, Sportmanagement studiert und bin dann eben von Marketing und Contentmanagement Richtung Brand- und Webdesign abgebogen.
Madlen: Du wusstest ja lange tatsächlich nicht, was du machen solltest. Du hast gesagt, du bist damals losgegangen, du hattest überhaupt keine Ahnung, was du machen sollst. Ich glaube, du hattest dich noch ganz kurzzeitig beworben auf einem Luxuskreuzfahrtschiff, was dann nicht geklappt hat. Und so ist dein Weg dann in Österreich gestartet. Und zwischendrin warst du mal in Portugal. Wie kam es dazu, dass du heute sagen kannst, ich bin jetzt Brand- und Webdesignerin?
Katharina: Okay. In Österreich? Genau. Genau, ich muss dazu sagen, ich war wirklich immer die, die nicht so richtig gewusst hat, wo hingehen soll. Ich glaube, das einzige, was ich gewusst habe, war, ich will irgendwann am Meer leben. Das habe ich geschafft. Und alles andere waren tatsächlich so Fügungen des Schicksals, zum Teil einfach spontane Entscheidungen, die mich dann eben diesen Weg gehen haben lassen. Und ich bin dann auch zuerst in die virtuelle Assistenz.
Madlen: Ja. Hahaha!
Katharina: Ich bin noch einen Schritt früher. Ich war Content Managerin in einer Marketing Agentur für Tourismus und bin dann darüber schon wirklich ins Grafikdesign gekommen. Habe halt immer mehr Grafik gemacht, habe angefangen dort Websites zu bauen. Habe dann eben durch diesen Bereich natürlich noch Online-Ausbildungen Richtung Brand- und Webdesign gemacht. bin dann eben von der Anstellung in die Selbstständigkeit aber als virtuelle Assistentin für Grafik und Marketing.
Madlen: Und das hast du ja gestartet in Innsbruck, du bist dann nach Portugal und deine Chefin hat glaube ich damals noch gesagt, ich kann dich nicht gehen lassen, dann mach doch wenigstens online noch für mich weiter. So war das doch. Also es ist alles geführt.
Katharina: Ja. Genau, also ich bin... Ja, ich habe wirklich, genau, viel eben, Fügungen des Schicksals, Glück und Entscheidungen einfach, die sich immer richtig angefühlt haben auch. ja, und irgendwann habe ich mich dann eben zur Brand- und Webdesignerin weiterentwickelt und bin jetzt da.
Madlen: Ja. Was hat dich denn dazu bewegt, dass du gesagt hast, ich gehe jetzt von der virtuellen Assistenz weg, ich gehe jetzt ins Webdesign und Branddesign? Wie ist es dazu gekommen? Weil das ist ja ein Shift, ich sage mal, das erleben ja viele draußen, dass sie losgehen mit irgendetwas und dann passiert irgendwas und dann verändert sich was und dann findet das letztendlich ja uns, was wir vielleicht gesucht haben vorher.
Katharina: Mhm. Also es war eher umgekehrt, ich sagen, dass ich, ich habe eben diese Online-Ausbildung gemacht zur, also das nennt sich OFG, Online-Schule für Grafikdesign, eben zur Grafikdesignerin, habe dann nochmal bei der OFG diese Weiterbildung zum Webdesigner gemacht und hätte theoretisch direkt so starten können. Es war da, glaube ich, jetzt eher so dieses typische, ich kann das ja noch nicht, Gefühl und da war halt zu dieses VA für Grafik und Marketing mein Weg in die Selbstständigkeit, der sich gut und sicher angefühlt hat. Und ich habe dann eben schon als, ich sage das in Bezeichnungen zum Teil natürlich auch viel Social Media gemacht. Ich habe aber dann durch Social Media Brandings erstellt, weil natürlich viele Staaten und so, ja, weil ich habe noch keine Farben und keine Schriften, dass man das dann mit aufgenommen hat. Dann natürlich, ja, man braucht eine Website, dann habe ich die Website gemacht und so ist es dann halt immer mehr auch in den Aufträgen natürlicherweise Richtung Brand- und Webdesign gegangen.
Madlen: Mhm.
Katharina: Ich habe eben zwei Jahre später gesagt, es geht jetzt eigentlich nur noch die Bezeichnung, dass ich mich jetzt sozusagen traue, mich auch so zu bezeichnen. Also, genau.
Madlen: Ja, und war das vorher auch so ein bisschen Vermeidungsstrategie, wirklich so richtig durchzustarten, sichtbar zu sein, dass du gesagt hast, okay, es darf sich jetzt alles noch, ich mache mal noch ein bisschen an der Website und ich mache da mal noch ein bisschen, weil das kommt mir so ein bisschen bekannt vor.
Katharina: Ja, bestimmt. Also, Vermeidungsstrategie oder einfach, was fühlt sich für mich sicher an?
Madlen: Ja, ja.
Katharina: Und das war eben genau das. Und ich glaube auch, für mich war es auch das Rezept dafür, dass ich da bin, wo ich heute bin. dass man eben dann gewisse Dinge noch gemacht hat. Ich bin halt auch dadurch ein richtiger Allrounder. Also, ich du kennst mich. Ich hab jetzt natürlich mein Hauptangebot, Brand und Webdesign. Ich mach aber immer noch viel Grafik-Support. kann dir Social Media machen, ich Email-Marketing machen, wobei ich das jetzt nicht
Madlen: ...
Katharina: mehr dezidiert anbiete, aber wenn es gerade für den Kunden auch passt, dann kann ich es machen. Deswegen, ich finde, Schritt in dieser Laufbahn macht schon Sinn und macht sich heute auch bemerkbar in meiner Arbeit mit den Kunden oder Kundinnen.
Madlen: Du hast ja jetzt auch ein Angebot, habe ich wahrgenommen, du begleitest jetzt Frauen, die selber ihr Branddesign erstellen.
Katharina: Genau, ich habe das vor einem halben Jahr ins Leben gerufen.
Madlen: Also dass die auch ihr Logo selber erstellen. Das ist ja komplett, glaube ich, die Entwicklung von so einer Landingpage oder von so einer Webseite. Das hat mich sehr fasziniert.
Katharina: Genau, das ist die Create and Elevate Academy nennt sich das und in diesem vier Monatsgruppenprogramm begleite ich eben Frauen dabei, dass sie ihre eigene Positionierung erarbeiten, ihre Brandingstrategie und darauf aufbauend dann wirklich ihr Branddesign erstellen, also auch inklusive Logo und wenn das alles erstellt ist, geht es weiter an die Website, dass sie ihre eigene Website aufbauen. Also dass sie da wirklich so dieses Feedback von mir haben, sie haben eine Schritt für Schritt Anleitung und ich begleite sie durch den ganzen Prozess, bis sie wirklich diesen ganzheitlichen Markenauftritt erstellt haben.
Madlen: das zu. Ja, großartig. Und Technik war dann sozusagen für dich ja nie ein Thema. Du hast ja dann die Technik gehabt. Gab es andere Dinge, wo du gesagt hast, das war eher für mich ein Thema? Ob das jetzt Struktur, Planung oder Finanzen sind?
Katharina: Ja, sicher auch heute noch gewisse Themen, weil ich sage, als Selbstständiger muss man so viel Hüte aufsetzen und man kann ja nicht in jedem gleich gut sein oder alles schon wissen. Also ich würde schon sagen, ja, dieses ganze Businessstruktur, wie führt man ein Business richtig, Zeitmanagement, dass man eben nicht dieses selbst und ständig betreibt, wo man halt doch relativ leicht reinkommt.
Madlen: Ja, richtig.
Katharina: in das Rad, das muss man ja auch sagen, dass man lernt Dinge auszulagern, abzugeben. Auch die Akquise, also was ist so die richtige Akquisestrategie für einen? Es gibt sehr viel verschiedene, aber das heißt immer noch nicht, dass es für einen persönlich passt, dass es halt mit seinen Werten auch zusammen stimmen muss. Also ja, gibt es sicher ganz viele Themen, wo ich jetzt sagen könnte, da habe ich mir auch Hilfe von außen geholt.
Madlen: Ja, das kenne ich ja von mir selber auch. Wir wachsen ja letztendlich mit den Aufgaben und gleichzeitig gibt es halt viele Aufgaben, die machen wir halt vielleicht, irgendwas zu vermeiden. Und dann gibt es Aufgaben, die schieben wir halt gern weg. Also auch gerade Finanzen ist ja bei mir, wenn die Frauen zu mir kommen, ist das Thema Finanzen, dass das immer gerne weggeschoben wird, dass wir da nicht hingucken. Und ich komme ja aus dem Steuerbereich und deswegen finde ich es immer ganz wertvoll und wichtig, dass ich jetzt die Frauen darauf hinweise.
Katharina: Das ist jetzt vielleicht bei mir ein bisschen anders, weil ich halt in Portugal bin. Da war ein Steuerberater sowieso notwendig auch für die kleinen Dinge, weil da hast du die Sprache, du hast das Thema mit Portugal, Österreich, Deutschland, dass das alles passt. Also da habe ich mir von Anfang an wirklich jemanden geholt, der weiß, was er tut.
Madlen: Sehr gut. immer gemeinschaftlicher Werb. Genau. Ja, sehr gut. Naja, aber das ist ja trotzdem, auch wenn ich einen Steuerberater habe, brauche ich ja so eine gewisse Disziplin, auch meinen eigenen Finanzen mir anzuschauen, beziehungsweise die ganzen Unterlagen zusammenzutragen und dem Berater weiterzugeben. Und da geht es ja schon oftmals los, dass die Sachen schon nicht so funktionieren, wie sie funktionieren sollen. Aber wann hast du denn gemerkt, dass dein Business, und schuldige, du?
Katharina: Ja, das muss man vielleicht auch oft nicht weiß. Ich wollte sagen, dass man auch vielleicht oft gar nicht weiß, was muss man denn planen oder vorbereiten. sind ja Themen, die sind ja ganz neu zum Teil.
Madlen: Ja. Ganz genau. Darum habe ich das ja auch in meinem Buch Happy Business Traumjob Unternehmerin, habe ich tatsächlich den Part von auch dem Buchhaltungsthema mit reingebracht oder überhaupt das Steuerthema mit reingebracht. Und ab wann hast du gemerkt, dass jetzt dein Business jetzt kein Hobby mehr ist, sondern auch wirklich ein Business, was dich trägt? Wo hast du das erste Mal, du gesagt hast cool, genial, klasse?
Katharina: Also ich bin ja direkt in die Vollzeit der Selbstständigkeit. Das heißt, ich habe nicht diese Anlaufphase gehabt. Ich habe eben meinen Job gekündigt damals in Innsbruck, bei der Tourismusagentur oder Marketingagentur und hatte dann noch ein Jahr Bildungskarenz, also Gap Year.
Madlen: Ja.
Katharina: indem ich wirklich schon mir wirklich Gedanken machen konnte. Genau, ja. Und da habe ich mir halt Gedanken gemacht, was will ich und bin dann eben auf diese virtuelle Assistenz gestoßen. Und als ich dann wirklich den Gedanken oder den Schluss gefasst habe, ich mache das jetzt, war es halt klar, naja, es muss mir ja innerhalb von den nächsten zwei, drei Monaten mein Einkommen sichern. ich hatte tatsächlich
Madlen: Ja, so ein freies Jahr.
Katharina: Ich weiß nicht, ob das dann Glück ist, ob es ja den Erfolg ist, dass es mich wirklich, ich würde schon sagen, vom ersten Monat weg, mir genug Umsatz gebracht hat, dass ich gut davon leben habe können. Natürlich ist das jetzt auch sehr individuell, weil natürlich habe ich Lebenskosten als jemand, der jetzt in München lebt. Das darf man natürlich auch nie vergleichen. Aber ja, prinzipiell kann ich sagen, es hat...
Madlen: Sehr gut.
Katharina: recht früh damit angefangen, ich gewusst habe, okay, das macht mir jetzt genug Geld. Ich habe natürlich viel dafür gearbeitet, das darf man auch nicht unterschätzen, aber ja.
Madlen: Und das gehört dazu, wenn du was aufbauen willst, dann hast du halt auch die Arbeit, dann darfst natürlich auch vorangehen. Und das ist natürlich da auch wieder wichtig, welche Arbeit machst du? Wo geht dein Fokus hin? Das ist auch so ein Training, was sich, glaube ich, so mit der Zeit einfach entwickelt, dass der Fokus immer mehr fokussiert auf das Business ist und nicht nur auf die Beiträge, nicht nur auf den Content, auch wenn der genauso dazu gehört, aber tatsächlich nach draußen aufzutreten als Marke, als Person, ⁓ sichtbar und bekannt zu werden.
Katharina: Genau und ich glaube, man halt auch dazusagen muss, Selbstständigkeit verläuft immer in Wellen. Also es gibt dann Monate, wo es viel besser ist und dann gibt es halt Monate, wo es vielleicht ein bisschen weniger ist. Das darf man natürlich auch nicht unterschätzen. Ich glaube, da muss es, da hast du wieder mit deinem Finanzthema wahrscheinlich einfach eine gute Beratung, dass man sich dann halt auch genug Rücklagen bildet, wenn mal ein Monat weniger einbringt.
Madlen: Ja, und ich glaube, ist tatsächlich ja auch dieses Sichtbarsein und auch Verkaufen können. Letztendlich, ja, ich kann ja viele Posts machen, aber in dem Moment verkaufe ich ja nicht. Das kann was sein, was natürlich entsteht, wo wir draußen wahrgenommen werden, wo wir Expertise zeigen. Und gleichzeitig passieren die Geschäfte eher, wenn ich präsent bin, wenn ich darüber spreche, wenn ich mit anderen Menschen im Austausch bin, egal ob das jetzt offline ist, ob das online ist, egal ob ich.
Katharina: Mhm. Gerne.
Madlen: Ja, nur ein Online-Business habe oder ein Offline-Business, egal welche Branche. Es geht immer wieder ums Verkaufen, Präsenz sein und auch die Angebote kommunizieren zu können und zu wissen, was ich habe.
Katharina: Genau, also dass man einfach das Fundament auch schon richtig aufgestellt hat und dann gibt es immer wieder Themen, wo man sich weiterentwickeln muss, die sich auch ändern. meine eben Stichwort Sichtbarkeit, Instagram. Instagram ändert sich sehr viel, man muss sich auch immer wieder anpassen. Man hat vielleicht gerade so für sich das Format gefunden, das gut funktioniert und plötzlich sagt Instagram wieder nee, funktioniert nicht mehr so gut.
Madlen: Ja. Das ist schon wieder anders.
Katharina: Wir haben die KI, die mit reinspielt, wo man sich weiterentwickeln muss. ja, glaube dieses ständig am Ball bleiben, sich weiterentwickeln ist schon key.
Madlen: Ja, ist auf jeden Fall ein Schlüssel. ich finde es ja auch, wenn wir uns weiterentwickeln, wenn wir uns interessieren für unser Business, wenn wir uns interessieren für unser Unternehmertum, dann wachsen wir ja auch. Wenn wir uns interessieren für Persönlichkeit, dann wachsen wir, dann sind wir mit uns angebunden. Und ich habe gerade heute so etwas Wunderbares gehört. Das ging es darum, dass wir dieses Fernsehen, dieses Anschauen vom Fernsehen, dieses Unterhalten, das bedeutet untenhalten. Und wenn wir anfangen, halt das wahrzunehmen, dass gewisse Dinge uns tatsächlich ja auch beeinflussen von außen, dass es nicht von innen kommt, wenn wir uns nur berieseln lassen, dann kann natürlich nichts entstehen, wenn wir aber selber in uns angebunden sind und da wirklich hinschauen, was wir wollen. Du bist damals zum Surfen gegangen, heute hast du die Surfschule als Kunden. Und das sind so Sachen, da könntest du jetzt sagen, das ist Zufall, aber für mich ist es kein Zufall. Für mich ist es Angebundenheit. Wenn ich mich präsentiere, dann spreche ich darüber, dann komme ich, dann sieht mich die Welt und dann passieren Geschäfte. Voll schön.
Katharina: Ja, genau. Und sich vielleicht gewisse Dinge auch trauen. Also wie gesagt, mir war es immer so, weil viele Leute natürlich von außen sagen, du warst zu mutig, du bist nach Portugal ausgewandert, du hast dich selbstständig gemacht. Aber es hat sich halt alles in dem Moment richtig angefühlt. Also auch, dass man sich selbst vielleicht mehr vertraut, dass es der richtige Weg ist. Und wenn es halt dann doch nicht der richtige ist, dann ändert man es halt wieder.
Madlen: Ja. ⁓ Ja. Ganz genau. ist ja nichts in Stein gemeißert. Du kannst sagen, ich mache heute Zahlen, Daten, Fakten und begleite ich halt die Frauen beim Businessaufbau. So war es ja auch bei mir. Ich habe ja damals auch gesagt, ich habe keine Ahnung, was ich machen soll. Ich kann nur Zahlen, Daten, Fakten. Und so ist es entstanden letztendlich, dass ich dann immer mehr leicht Gründen, Buchhalten, Zahlen verstehen. So war das dann irgendwie. Und dann hat sich das so entfaltet, dass ich jetzt halt Business- und Umsetzungsberaterin bin für Frauen. Und du entdeckst deine Leidenschaft, das kommt halt einfach auf den Weg.
Katharina: Ja.
Madlen: Voll voll schön. Liebe Katharina, welche Entscheidung war für dich so, wo du gesagt hast, das ist eine Entscheidung gewesen, die hat tatsächlich auch meinen Umsatz verändert?
Katharina: Hmm. Ich Entscheidungen, sicher so viele auch Mikroentscheidungen, aber für mich war sicher eins der Dinge, meine Business-Struktur zu verändern, also beziehungsweise meine Angebotsstruktur. Das bedeutet in dem Sinn, dass ich
Madlen: Ja. Ja. Hm.
Katharina: eine Änderung gemacht habe, dass ich, ich Websites oder Branddesigns mache, nicht mehr das auf ungewisse Zeit laufen lasse, sondern wirklich klare Sprints setze, dass man sagt, ich mache die Website innerhalb von 14 Tagen. Also das läuft dann eben so, dass die Kunden entkommen und wir machen die ganze Vorbereitung, wir machen unseren Starttermin aus, bis wann alles geliefert sein muss und ab dem Startdatum
Madlen: Hm?
Katharina: bau ich sozusagen die Website innerhalb von zehn Kalendertagen. Und das war so eine Struktur, die einfach das Arbeiten sowohl für mich als für die Kunden verbessert und dementsprechend ja, mein Zeitmanagement verändert hat und einfach... ...heuer geht es so. Genau, also das ist natürlich jetzt ein Teil davon. Aber das war sicher jetzt eine Entscheidung.
Madlen: Also projektbezogen arbeitest du jetzt, wenn ich das...
Katharina: die mein Business ein bisschen verändert hat.
Madlen: Ja, und ich wollte, ich hatte jetzt gerade gedacht, so dein Kurs, diese Kurs, wo die Frauen jetzt reinkommen können und ihr Branddesign entwickeln, so wirklich.
Katharina: Das ist noch im Aufbau, genau, den Kurs gibt es jetzt und das soll natürlich auch meine Arbeit verändern oder auch meinen Umsatz verändern, du so willst. Aber das ist relativ neu noch. Also das darf ich dir dann nächstes Jahr erzählen, wie es mir ausgewirkt hat. Genau.
Madlen: Genau, dann machen wir ein neues Interview. So ist es. Ja, liebe Katharina, hast du noch einen Impuls für die Frauen, was du jetzt noch draußen geben möchtest, was wichtig ist für Frauen, jetzt draußen unterwegs sind, die vielleicht noch am Anfang stehen, aber die vielleicht auch schon mittendrin sind?
Katharina: Also ich jetzt natürlich denke, dass das Fundament stimmen muss, dass man wirklich weiß, mit was geht man überhaupt raus, wer ist man, was sind denn die Werte und noch wichtiger dann, wen will ich erreichen. Also ich glaube, das ist so der typische Spruch von Branddesignern, aber so dieses, wenn du alle ansprichst, riefst du jemanden an.
Madlen: Ja. Wer bin ich, mit wem gehe ich und wohin? Und mit wem?
Katharina: Und dass es einfach wichtig ist, du musst wissen, für wen ist dein Angebot und kenne deine Zielgruppe, dass du weißt, die brauchen das und die wollen das. Und vielleicht dann im nächsten Atemzug diese Angstform verkaufen, dass man sich die nimmt, indem man halt sagt...
Madlen: Ja.
Katharina: Wenn man so selbst von seinem Angebot überzeugt ist, dann braucht man auch keine Angst vor dem Verkaufen, sondern dann will man ja diesen Frauen, Männern, sonstigen wirklich helfen und dann ist es eigentlich gemein, wenn man nicht verkauft und sein Angebot zurückhält. diese Angst vor der Sichtbarkeit nehmen.
Madlen: Das habe ich gerade heute erlebt, hatte ich auch mit jemandem Austausch und dann habe ich gesagt, gib es doch einfach rein dein Angebot. Und sie ja, ich traue mich nicht so richtig, ich bin mir nicht ganz sicher. Dann habe ich gesagt, ja, du hast ja nichts zu verlieren. Mehr als nein sagen kann der andere nicht. Und ja, es fühlt sich vielleicht erst mal komisch an, so nein, aber es gibt immer in der Selbstständigkeit auch Nines, die wir erfahren. Und das hat gar nichts mit uns zu tun, sondern ja immer mit unserem Gegenüber, dass es für ihn das Produkt vielleicht gerade nicht passt, dass das Geld vielleicht nicht ausreichend ist, dass es andere Informationen gibt, weshalb es gerade nicht möglich ist. Also wir dürfen das gar nicht persönlich nehmen, sondern tatsächlich wirklich das Nein bei dem Gegenüber lassen.
Katharina: immer gleichzeitig nicht persönlich nehmen. Gleichzeitig darf man auch noch mal schauen, wo kann man den nachschärfen? Was fehlt dem Kunden noch oder den potenziellen Kunden noch, dass es ein Ja wird? Also daneben genau diese Dinge. Was fehlt im Sinne von habe ich noch zu wenig Information gegeben? Habe ich noch zu wenig Vertrauen gezeigt? Dass man halt trotzdem wieder als Learning für sich selbst und für sein Angebot nimmt.
Madlen: Ja. Weil Geld ist ja auch nie wirklich das Argument, weshalb es nicht geht. Weil wenn du es wirklich willst, machst du es dir möglich, egal wie. Kennen wir beiden ja auf jeden Fall,
Katharina: Also ja und nein, da denke ich, dass es vielleicht auch einfach im Moment nicht passen darf oder muss so in die Richtung.
Madlen: Ja, oder manchmal vielleicht noch ein bisschen Zeit braucht, aber ich muss schon sagen, wenn ich so an mich zurückdenke, ich habe mir so viele Sachen möglich gemacht, obwohl ich gedacht habe, es geht nicht und es war auf einmal möglich.
Katharina: Genau, dass man halt weiß, was ist der richtige Schritt und dann darauf hinarbeitet.
Madlen: Ja. Vielen, vielen lieben Dank. Und dann sage ich Dankeschön liebe Katharina, dass du mit dabei warst. Und alles, Katharina, also wie ihr Katharina finden könnt, verlinke ich hier in den Show Notes. Auch das Angebot von Katharina gebe ich gerne mit rein. Und ich freue mich, wenn dir der Podcast gefallen hat. Teile ihn gerne weiter an eine Frau, auch gerade am Anfang steht, die mittendrin ist, die wo du denkst, für die wäre das jetzt genau was. Dann Freue ich mich, wenn du das tust und wenn du ja den Podcast auch mit Sternen bewertest und wenn du Fragen hast, dann melde dich jederzeit. Ansonsten mein Buch Happy Business, glückliches, Happy Business, Traumjob Unternehmerin, wird hier auch verlinkt, ist hier mit dabei, kannst du dir dann auch holen, weil das ist auf jeden Fall eine unglaubliche Unterstützung, egal wo du stehst. ja, ich sag Dankeschön, mach's gut, alles Liebe, Die Madeleine von Heller Zauber. Tschüss. Tschüss.
Katharina: Vielen Dank.
Madlen: Ach Mensch, hier darf ich ja heut mal schneiden.