Madlen: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Happy Business, glücklich, selbstbestimmt und frei, als Unternehmerin, dein Podcast fürs Herz und ich bin Madeleine Heller, bin Gründerin von Heller Zauber und ich berate und begleite dich dabei, eigenes Business aufzubauen, auszubauen und es profitabel zu machen. Und heute möchte ich über ein Thema sprechen, über ein Nischenthema, wie du auch mit Schicksal letztendlich ein Thema finden kannst, eigenes Business aufzubauen. Und ich habe heute eine ganz besondere Gästin hier und zwar ist das die Anja Blechinger von Trostkunst und Anja ist 2014 mit ihrem eigenen Business Trostkunst gestartet und hat quasi aus einer Schicksalssituation letztendlich ein Unternehmen aufgebaut, was heute ganz vielen Menschen hilft, unterstützt und stärkt. Und ich möchte Anja genau dazu interviewen, wie sie es denn geschafft hat, mit der eigenen Nische tatsächlich nach draußen zu Hallo Anja, herzlich willkommen. Schön, dass du da bist. Und vielleicht magst du dich gleich noch mal selber kurz vorstellen. Ich habe schon gesagt, 2014 bist du gestartet mit deinem eigenen Business. du bist ja, du kommst ja aus einer ganz anderen Richtung. Du hast Kulturwissenschaft studiert und vielleicht magst du mir kurz zu deinem eigenen Weg oder uns hier allen was erzählen und wie es dazu gekommen ist.
Anja Plechinger I Trostkunst: Also danke, dass ich hier sein darf. Ich freue mich total. Auch gerade mal diese Verbindung, Business und meine Trostkunst, nochmal so ein eine andere Perspektive auf das Ganze zu werfen. Ja, da waren jetzt so viele quasi Unterfragen dabei. Ich fange einfach mal an und was du noch brauchst oder was du wissen magst, dann schaust du dazwischen.
Madlen: Genau, lass uns kurz starten und dann mal direkt reingehen ins Thema Business.
Anja Plechinger I Trostkunst: Genau, Ja, also ich habe, wie gesagt, Kulturwissenschaften, Amerikanistik und Romanistik studiert und das hat jetzt erstmal gar nichts damit zu tun, was ich jetzt sozusagen mache, habe dann ja in den verschiedensten Bereichen, im Kulturbereich gearbeitet, bei Filmfestivals, Online-Redaktionen, Übersetzungen und Ich da immer von Bereich zu Bereich gesprungen und dann bin ich irgendwann beim Marketing gelandet, also im Tourismus sozusagen und habe dann dort das Marketing gemacht und PR-Arbeit, was mir auch wirklich Spaß gemacht hat. Und in dieser Zeit bin ich dann schwanger geworden und in dieser Zeit, während der Schwangerschaft, ist dann bei meinem Mann, aber per Zufallesbefund,
Madlen: War noch dabei?
Anja Plechinger I Trostkunst: krebsdiagnostiziert wurden und wir hatten sozusagen von der Diagnose bis zu seinem Tod hatten wir dann noch neun gemeinsame Monate. das war natürlich jetzt erstmal, ja, hat mir den Boden unter den Füßen weggerissen und hat erstmal alles verändert letztendlich an meiner Lebenssituation, wo ich hin wollte, was meine Pläne, was meine Ziele waren und in der Zeit, ich dann, ja in der Elternzeit musste ich mir danach auch was überlegen, wie geht es dann weiter und was mir in meiner Zeit mit dieser Verlusterfahrung klar geworden war, dass das, was ich vorher gemacht hatte, auch wenn ich das damals gern gemacht hatte, in dem Moment, hat sich es nicht mehr richtig für mich angefühlt. Es hat sich sinnenglärt angefühlt. Ich hatte plötzlich andere Themen. Deswegen habe ich mir erst mal eine Pause genommen und habe erst mal genau überlegt, in welche Richtung kann es denn gehen. Und dann kam für mich wirklich dann aus einer intuitiven Entscheidung heraus dieses Gefühl, ich möchte gern was mit Trauer tun, ich möchte meine Erfahrungen, mein Wissen weitergeben, weil ich merke, gibt es noch ganz viel Bedarf und da brauchen ganz viele Menschen Unterstützung und so kam letztendlich eigentlich diese Gründung von Trostkunst. Marketing.pr ist immer mit dabei, von daher ist das nie ganz...
Madlen: Das war's.
Anja Plechinger I Trostkunst: irgendwie verschwunden, aber es ist wirklich noch mal eine ganz bewusste neue Ausrichtung aus meiner eigenen Verlusterfahrung heraus gewesen.
Madlen: Ich habe gerade Gänsehaut, wo du gesagt hast, natürlich auch aus der Erfahrung, dass es so nicht mehr weitergehen sollte, ist ja oft bei Trauern, glaube ich, was ich so wahrgenommen habe, dass sie sich dann auch zurückziehen. Und das war ja für dich letztendlich die Möglichkeit, auch nicht mit vielen Menschen vielleicht zusammenzuarbeiten, sondern tatsächlich erstmal für dich das Business aufzubauen, richtig?
Anja Plechinger I Trostkunst: Ja, ich habe für mich wirklich erstmal, also ich hatte nach der Elternzeit, hatte ich noch einen anderen Job und bin dann auch noch, bin auch nochmal, das war ein Marketingjob und hatte dann in der Probezeit für mich halt noch gemerkt, es geht so einfach nicht weiter. Also zum einen natürlich war ich körperlich wirklich sehr angegriffen, ich war ständig krank, hatte dann halt so Schwindel und letztendlich mein Gleichgewichtssinn irgendwann verloren, wo auch mein Körper schon mit mir gesprochen hat. Du bist einfach nicht im Gleichgewicht. Ich schaue jetzt einfach mal hin. Ich kam einfach noch nicht wirklich so richtig zum Trauern. Das war dann dieser eine Moment, wo ich abends alleine auf der Couch saß und mich völlig fertig war, innerlich wie aber auch körperlich. Ich hatte für mich dann einfach dieses Gefühl gehabt, so geht es nicht weiter. Ich habe gar nicht wirklich bisher bewusst trauern können und habe dann für mich gedacht Und den Job jetzt zu kündigen, hat sich für mich wie in erst mal wie das tiefes Durchatmen angeführt. Und so habe ich dann für mich dann eben relativ spontan die Entscheidung getroffen, ich möchte diese Arbeit beenden. Das ist einfach gerade nicht das, was mich stärkt, wo ich was geben kann. Ich brauche jetzt was anderes. brauche jetzt erst mal Ruhe. Und so habe ich dann diese Arbeit halt erst mal gekündigt und habe für mich dann wirklich entschieden, ich brauche jetzt diesen Raum, bewusst trauern zu können. Und dann habe ich dann für mich ganz viel Trauerarbeit gemacht. Ich war in Trauergruppen, habe für mich ganz, ganz viel geschrieben und habe in dem Prozess einfach gemerkt, dass ich gerade eben diese Arbeit, ich vorher gemacht habe, dass es das nicht mehr ist, wusste aber dann auch noch nicht, was statt dessen. Und auch das war für mich wirklich erst mal dieses, ich las mich jetzt einfach komplett erst mal darauf ein, dass ich für mich schaue, wie ich auf die Beine komme und In diesem Prozess habe ich dann irgendwann, auch da wieder bin ich meiner Infektion gefolgt und habe gemerkt, ich möchte da gerne in die Richtung gehen, ich möchte was machen. Ich habe ganz viel zu geben und kann ganz viel bewirken. Und dann kam das eigentlich, ja, das war so wie so ein organisches Wachstum. Und es ist einfach so gewachsen, dieser Gedanke. Ja, okay. Und ich habe mir jetzt aber da keine feste Deadline gestellt und gesagt, ich mache jetzt sicher zum Zeitpunkt X, muss das alles stehen, sondern das ist wirklich Ich bin mit der Idee gewachsen und dann kam langsam erst mal die Idee, der Gedanke, wie kann ich denn heißen, was soll meine Ausrichtung sein, was sind so die nächsten Schritte. Also habe ich da schon ziemlich lange erstmal für mich in meinem stillen Stübchen darum gewerkelt, bis ich dann irgendwann auch da nach außen gegangen bin, erstmal auch im, im,
Madlen: Du hast ja auch Unterstützung genommen, ne? Wir haben uns ja letztendlich auch durch eine Unterstützung kennengelernt, so sind wir überhaupt in Kontakt gekommen, dass wir beide in einem Mentoring waren oder in einem Coaching waren, wo wir tatsächlich Unterstützung hatten, halt tatsächlich du dir so ein Business noch weiter aufbauen kannst, noch ausbauen kannst, deine Nische noch konkreter machen kannst.
Anja Plechinger I Trostkunst: Ja, ja. Mhm. Ja. Ja, wobei ich dieses, dieses Coaching, das war nicht ganz am Anfang. hatte ich schon, da war ich eigentlich schon, ich weiß nicht mehr wie lange, aber da war ich schon ein bisschen am Markt sozusagen und war schon reine selbstständig. Also ich hatte wirklich erst mal diese Phase bis ich 2014 wirklich gesagt habe, ja hallo, mich gibt's. War ich wirklich für mich erst mal alleine, also war ganz viel Prozess des, des, Denkens, des Findens, des auch des, wie ich nach außen auch gehen will, mit, Logo, Webseite und so, das Ganze, was dazu gehört.
Madlen: Ja.
Anja Plechinger I Trostkunst: Und da hatte ich dann natürlich auch schon so bisschen mit Leuten zusammengearbeitet. Aber es war wirklich erst mal so im Stillen für mich erst mal dieses Reifenlassen dieser Idee. Und bis ich dann nach draußen gegangen bin und dann ein bisschen später kam ich dann irgendwie eben da auch wieder über jemand anderes, ein Treffen, dann auf dieses Coaching, was natürlich für mich auch super wertvoll war.
Madlen: Ja, letztendlich ja auch da eine Beschleunigung auch ausgemacht hat, ne. Letztendlich nochmal mehr Klarheit gebracht hat und das ist ja, was ich ja selber auch gemerkt habe, sind ja dann, geht's einfach schneller mit Unterstützung, geht's klarer. Du wirst, für mich hat sich ja damals der Weg geebnet, ne. Ich bin damit Sachen losgegangen und du ja hast noch mehr an deinem Unternehmen gefeilt und du hast ja zwischendrin Buch geschrieben. Was hast du noch alles gemacht, Anja? Du hast...
Anja Plechinger I Trostkunst: Ja. Also ich hatte so eine Edition Trostkunst, wo ich eben Trauergedichtskarten mit meinen eigenen Gedichten und ja total schön einfach gestaltet, wie rausgebracht habe, dann noch ein anderes Erinnerungsbuch, die Kleintinge und eben das Erinnerungsbuch im Herzen vieler. Das war erst mal so der eine Zweig, dann habe ich halt eins zu eins Begleitungen, ich habe mit Online-Workshops. Kursen begonnen und aber auch in-house Weiterbildungen dann vor Ort bei bei Hospizdiensten und also sehr breit gefächert. Also das Angebot ist halt auch wirklich gewachsen und es ist eben auch zum Beispiel durch dieses Coaching dadurch, dass ich erstmal geschärft habe, wer sind denn überhaupt meine Zielkundinnen. Und solche Sachen habe ich mir vorher nie Gedanken gemacht. Ich komme aus dem Tun, habe das intuitiv gemacht.
Madlen: Ich gerade fragen. Ja, Wer kommt hier? Richtig.
Anja Plechinger I Trostkunst: Bis zu gewissen Punkt ist das auch super, aber es braucht dann natürlich auch noch bisschen Foto-Sportstruktur und da wirklich genau hinzuschauen, was will ich, wie erreiche ich, was ist bisher der Stand, was hat gut funktioniert, wo darf ich vielleicht noch andere Dinge dann irgendwie dazu nehmen. Von daher war das wirklich ein sehr wichtiger Prozess oder Weg, den ich da so gegangen habe.
Madlen: Ja. Ja, ein sehr bewusster Weg. Du hast ja dann auch selber an dir noch zusätzlich viel gearbeitet. Klingt immer so anstrengend. Es ist ja gar nicht anstrengend, sich persönlich zu entwickeln. Und tatsächlich ja auch mit dem Thema Trauer, wo du dir, wo jetzt aus meiner Perspektive es ist, ja ein Thema, das ist ja so ein Tabuthema. Da spricht keiner so gerne drüber, was wirklich in ihm drin vorgeht. Was ich jetzt sozusagen aus meiner Wahrnehmung mit Menschen, die betroffen sind.
Anja Plechinger I Trostkunst: Mmh. Mhm.
Madlen: wie die sich verhalten. Wie hast du das geschafft, auch tatsächlich die Menschen zu erreichen?
Anja Plechinger I Trostkunst: Ja, also ich hatte am Anfang, da auch so naiv, wie ich dann vielleicht dann so war, okay, dann gehe ich jetzt erstmal zu den ganzen Bestattern und habe halt einfach so versucht, jetzt sozusagen meine Kundschaft zu finden und ich bin einfach losgegangen, habe dann meine Angebote vorgestellt und habe dann eben gemerkt, okay, das war in dem Moment einfach nie meine Zielgruppe, da kam nichts bei rum sozusagen, das hat einfach noch nicht gemerkt.
Madlen: Du bist losgegangen, ne? Cool. Ja.
Anja Plechinger I Trostkunst: Ja, war ich bei Trauerbegleitenden, so Hospizdiensten, anderen Traueranbietern, sozialen Diensten, wo dann z.B. die ersten Nachfragen kamen, ja, das klingt total interessant, könntest du dir vielleicht vorstellen, vielleicht mal ein paar Workshops für uns anzubieten. Also das waren Sachen, die sind in den Gesprächen entstanden, als ich einfach mich gezeigt habe.
Madlen: Ja.
Anja Plechinger I Trostkunst: Und das hatte ich noch nicht auf dem Schirm. Das war nie mein Plan, dass ich so was mache. Es ist endlich. Und ich finde es total super, weil ich habe eigentlich die Angebote, mit denen ich ganz am Anfang rausgegangen bin, das war eher, ich habe quasi individuelle Biografien, Lebensgeschichten und Trauergedichte geschrieben. Es war wirklich im eins zu eins Auftragsarbeiten sehr dicht, intensiv. Das war das, womit ich gestartet bin.
Madlen: Ich glaube so.
Anja Plechinger I Trostkunst: Das habe ich dann relativ schnell verabschiedet. Das mache ich nicht davon mehr. Das durfte eher in die andere Richtung gehen, dass ganz viele Workshops dazu kamen, Weiterbildung und dann im Laufe der Zeit auch die 1 zu 1-Bekleidungen. So finde ich das total schön, das zu sehen. Ich lasse mich ein, gehe den Weg, sehe aber trotzdem beim Gehen natürlich auch links und rechts andere Möglichkeiten, treffe Menschen und plötzlich entstehen ganz andere Dinge und Angebote. Ich darf immer wieder schauen, fühlt sich das für mich stimmig an? Ist das das, wo ich wirklich in meiner Kraft bin, wo es mir auch Freude macht oder eben nicht? Und dann Dinge, zu sagen, okay, wieder zu verabschieden. Das war es jetzt nicht, aber so bin ich da für mich wirklich auf einem guten Weg, das einfach auch so weiter nach außen zu bringen, weil es einfach so dringend benötigt wird immer wieder.
Madlen: Bei dir ist der Raum auch sehr geschützt. Ich denke, da hast du einen großen Bedarf, den du mit einer Nische erreicht hast. Ich denke auch, du arbeitest ja in kleinen Gruppen, weil ich das richtig verstanden habe. Menschen kommen zu dir und es ist wirklich so ein geschützter Rahmen, wo alle irgendwo mit dem gleichen Thema kommen. Da ist eher so, eher was wie nach Hause kommen. So was ruhiges, ich.
Anja Plechinger I Trostkunst: Mhm.
Madlen: angenehmes, was schützendes auch für die Teilnehmer, was du da bietest.
Anja Plechinger I Trostkunst: Ja, also im eins zu eins, aber ich habe dann halt auch wirklich dann kleinere große größere Workshops. Aber trotzdem, es ist immer ein geschützter Raum. Das ist natürlich total wichtig, dass ich mich auch traue, mich zu öffnen, mich zu zeigen. Aber gleichzeitig soll es natürlich einfach auch ein Stück weit. diese Bewegung ermöglichen, dass ich auch einen Umgang finde. Also dass jetzt nie alles nur ist. Wir sind jetzt hier ganz, ist alles ganz schön und angenehm und ich kann einfach nur sein, sondern natürlich gebe ich da auch mein, das rein, was mir wichtig ist, was meine Arbeit auszeichnet. Das ist eben dieses, ja, diese Haltung des Trauermuts, was ich entwickelt habe und das. ist natürlich dann auch ein Stück weit, ⁓ weitergehen zu können. das ist meine eigene Note sozusagen, was mir wichtig ist, eben zum einen die Trauer zu verarbeiten, aber auch zu sehen, wie kann ich im Hier und Jetzt bewusst wieder ankommen, damit ich auch weiterleben kann und einen Umgang mit meiner Trauer wirklich finde.
Madlen: Ja. Also damit hast du ja auch Online- und Offline-Business tatsächlich verbunden. Was ist ja auch eine Persönlichkeitsentwicklung, wenn ich jetzt zu dir komme, und so habe ich es ja für mich selber auch erlebt, wo ich an die eigenen Themen rangegangen bin. Es macht ja was, es bewegt sich ja was in uns drinnen, aber es macht auch einfach frei, es macht wieder Luft zum Atmen, es gewinnt auch wieder Lebensqualität.
Anja Plechinger I Trostkunst: Genau, genau, das war's.
Madlen: Ich sage immer bei mir, wenn die Frauen zu mir kommen, mir geht es ja nur Businessaufbau, dann gehst du da raus und du hast einfach eine andere Lebensqualität. Dein Fokus verändert sich. Und ich denke, so stelle ich es mir bei dir auch vor, dass da innerlich so einfach, es geht nicht darum, glaube ich, den Menschen loszulassen, sondern es geht ja tatsächlich eher wieder dem Herzen, das Herz zu öffnen und leichter leben zu können, richtig?
Anja Plechinger I Trostkunst: Mhm. Ja, also schon erstmal zum einen das zu verarbeiten, das was der Verstand vielleicht schon verstanden hat, aber das Herz kommt nicht hinterher, dass der Mensch wirklich fehlt für immer, mit diesem Schmerz, mit dieser Intensität an Gefühlen einfach umzugehen, die irgendwie halten zu können. Und ich denke, der Haupt-Switch ist eigentlich dieses Ja zu sagen zu dieser Trauer, zu diesem Prozess und nicht schon von vornherein zu erwarten, ich mache mich jetzt auf den Weg, okay. setze mich jetzt mit der Trauer auseinander, weil es ist gerade einfach so präsent und ich kann gar nicht mehr irgendwie anders leben so richtig, es geht einfach überhaupt nichts vorwärts. Aber mit dem Mund, dass es dann irgendwann vorbei ist, das geht nicht auf. Die Trauer ist einfach, begleitet uns ein Leben lang, die ändert sich, aber die ist immer da. Und ich denke, wenn ich das für mich erstmal verinnerlicht habe dieses Jahr. zu dieser Trauer und zu diesem neuen Trauer, was ich dann erstmal habe, das macht erstmal, denke ich, das wichtigste Momentum aus in der Begleitung. Weil das ändert meine eigene Herangehensweise als Trauer und wie ich mich begreife, ich Trauer wahrnehme und eben nicht, was ich eigentlich wegschieben will, was ich loswerden möchte, sondern was mir eigentlich hilft, was immer für mich da ist. Und das ist eigentlich das Hauptding, was ich quasi...
Madlen: Ja.
Anja Plechinger I Trostkunst: rüberbringen möchte, womit ich meine Klientinnen einfach unterstütze, dass sie das wirklich auch verkörpern, dass sie es wirklich begreifen und so einfach einen anderen Umgang zu dem Verlust und zu ihrer eigenen Trauer finden.
Madlen: Sag mal, Anja, wie schaut aber jetzt auch so dein, wenn wir nochmal zum Business zurückkommen auch, wie schaut dein Business-Alltag an sich so aus? Machst du dir Wochenpläne? Hast du Ziele? Du hast auch Begleitung, das weiß ich, du bist in Mentoring und wie muss ich mir so deinen Alltag vorstellen? Wie bist du da sehr strukturiert oder bist du total intuitiv? Also lebst du so einen Tag rein und sagst, okay, ich überlege heute mal, was mache ich denn jetzt?
Anja Plechinger I Trostkunst: Ja klar.
Madlen: Wie schaut das aus? Das wird ja vielleicht auch hier der Community vielleicht noch den ein oder anderen Tipp mitgeben können.
Anja Plechinger I Trostkunst: Ja, auf jeden Fall. Das war auch bei mir ein großer Lernprozess, ein Wachstumsprozess, auch so wie ich grundsätzlich erst mal das Business gestartet habe, also aus dem Bauch raus. Ich hatte keinen Businessplan und das sind Dinge, würde ich alles ein bisschen anders machen, aber es ist so gewesen, wie es gewesen ist und ich bin eher ein kreativer, teils chaotischer, unstrukturierter Mensch. habe das aber im Laufe der Zeit gemerkt, hier stoße ich an meine Grenzen. Natürlich hatte ich dann auch so schon immer für mich dann überlegt, okay, jetzt stehe ich Wirtschaftsplan an oder ich darf in die Akquise gehen. Dann ist das natürlich so, wie mein Tag sich gestaltet hat. Aber da war ich noch weit entfernt von irgendwelchen Wochenplänen. Es kam wirklich auch durch die Bekleidungen, durch das Business Coaching, wo wir uns kennengelernt haben und auch alles andere, was so danach kam, dass ich für mich gemerkt habe, der Kalender und Struktur ist nicht mein Feind. Das unterstützt mich auch da war so im Mindset eher, was ich dachte, das schränkt mich ein, das blockiert mich irgendwie. Und es war aber ich selber, die mich da blockiert hat. ich habe jetzt...
Madlen: Ja, die erkennen uns ja.
Anja Plechinger I Trostkunst: Ich arbeite mich auf jeden Fall. Ich arbeite mit Kalendern. Ich arbeite mit Wochenplänen. Ich arbeite mit Zielen fürs Jahr, aber auch fürs Quartal. Ich kann das sicherlich auch. Es ist immer noch Luft nach oben, inwiefern wie konsequent und fokussiert ich das angehe. Aber ich merke, dass das ist wirklich für mich eine mega Erkenntnis gewesen, wie hilfreich Struktur für mich ist.
Madlen: Ja.
Anja Plechinger I Trostkunst: dass ich wirklich mir ganz genau sage, das sind die Ziele, das setze ich das brauche ich und auch die Zeitslots sozusagen, die ich mir dafür nehme. Also das mache ich dann am Anfang der Woche, habe meinen Wochenplan und dann ist mein Tag, sind meine Tage wirklich eigentlich relativ... bunt gefächert, also zum einen wirklich dann erstmal dann die Struktur, das auch einzuhalten, dann habe ich meine Kurs, die 1 zu 1 Begleitung und Workshops etc., wo ich dann einfach entweder das mache ich online oder dann halt vor Ort auch. Und dann ist natürlich aber auch ja alles was ansteht, Buchhaltung, Social Media, Marketing, Planung dann auch schon wieder. Genau, also das ist wirklich eigentlich
Madlen: Hm? du hier so planst.
Anja Plechinger I Trostkunst: jeder Tag da recht unterschiedlich oder ich habe jetzt auch einen Blog noch neu, wo ich mich da einarbeite und dann da Texte schreiben kann und dann aber natürlich auch mal wieder so bisschen das bigger picture zu bekommen, zu schauen, okay, was sind jetzt eigentlich meine übergeordneten Ziele, dass ich mich nicht so im Kleinen, Kleinen verliere und wo ich einfach merke, das tut mir einfach, das tut mir gut und lässt mich da auch wachsen, innerlich wie auch äußerlich.
Madlen: Pitchergenau, Gliedesklon. Ja, es ist ja immer so eine Verbundenheit. Das, ich ja auch sage, was ich auch bei Buch-Happy-Business-Traumjob-Unternehmerinnen immer wieder, also was ich da geschrieben habe, das ist wirklich wichtig, große Vision zu haben und dann das Ganze runtergebrochen auf Ziele, dass wir da dann den roten Faden behalten.
Anja Plechinger I Trostkunst: Ja. Vielen Auf jeden Fall. das auch vielleicht auch diesen, dass das auch ein Urlaub ist, bloß weil jetzt das Thema irgendwie so besonders emotional vielleicht ist oder so, ja, was ein ganz sensibles Thema ist, dass das nicht funktioniert. Also das ist da genauso auch die, wie jede andere Unternehmerin, müssen Dinge einfach gemacht werden, braucht die Struktur und... Da ist letztendlich das Thema eigentlich egal. Es braucht gewisse Dinge, es braucht einen gewissen Rahmen, Skills, dass ich mich mit neuen Tools auseinandersetze, mit KI oder was auch immer, Newsletter Tools, dass ich einfach sehe, wie komme ich hier weiter.
Madlen: Ja. Wichtiges Thema. Wichtiges Thema habe ich gerade gestern auch wieder gehört, dass es so wichtig ist, dass wir wirklich persönlich, aber auch technologisch mitgehen, dass wir weiterhin wachsen. wir das auch in 2026, wenn wir da aufhören und sagen, Technologie ist uns zu much, zu viel kriege ich nicht hin, fallen wir hinten runter. dann sind wir weg irgendwann von dem Thema. Und das ist einfach, das ist miteinander verbunden. Wir dürfen da persönlich wachsen.
Anja Plechinger I Trostkunst: Vielen Dank.
Madlen: wir dürfen unternehmerisch wachsen, weil es gehört einfach, EDV gehört einfach mit dazu. wenn du es selber nicht kannst, ich mache ja auch viel selbst oder relativ viel selbst, obwohl ich gebe sehr viel ab. Du machst ja viel selbst, glaube ich, weil du ja aus dieser Expertise kommst. Wenn wir das, wenn wir das, ja, wir brauchen einfach Unterstützung auch diesbezüglich, beziehungsweise dürfen wir das halt entwickeln.
Anja Plechinger I Trostkunst: Vielen Dank. Ja. Ja. Ja, und das ist ja auch etwas, wo ich für mich dann auch das Gefühl habe, dass ich auch wachse, dass ich sehe, ich graue mir auch neue Dinge zu und dass ich auch lebe, was ich sozusagen ja auch von meinen Klienten fordere oder was der Weg ist, dass ich mich neuen Themen zuwende, dass ich schaue, okay, hier komme ich, wenn ich so weiter gehe.
Madlen: Ja. Ja. Ja. Auch bei mir, Ja.
Anja Plechinger I Trostkunst: Knall ich gegen die Wand, ja komme ich nicht weiter. Darf ich schauen, okay, was ist jetzt mein nächster Weg? Es gibt ja nie bloß einen. Also es ist immer handlungsfähig zu bleiben. Und dann sind eben noch so eine Sachen als als Unternehmerinnen zu schauen, okay, was sind jetzt Tools, die mir vielleicht diese Arbeit vereinfachen, dass ich hier gucke, okay, dass ich auch effizient arbeite. Also auch diesen Blick mehr zu haben und mich wirklich. Also das ist auch was, was ich im Laufe der Jahre erst gelernt habe, mich selber auch aus der
Madlen: ist es. Also schneller in die Umsetzung zu kommen und weniger auch zu fragen, was hilft mir denn?
Anja Plechinger I Trostkunst: Ja, aber auch halt. Aber auch mich erst mal als Unternehmerin wahrzunehmen. Auch das ist ein Wachstum. Das habe ich am Anfang für mich so nie gefühlt. Da hatte ich auch keine Vorbilder, wo ich da irgendwie hätte andocken können. Das ist ein Prozess, wie ich mich selber wahrnehme, was meine Rolle ist und dass ich eben nicht nur das innere Wachstum, also die Persönlichkeitsarbeit, die ich dann wirklich auch sehr intensiv dann auch
Madlen: Mhm.
Anja Plechinger I Trostkunst: begonnen habe in Verlauf meiner Selbstständigkeit, sondern eben das Technische dazugehört und auch für mich immer wieder zu sehen, ich kann das. Also ich kann das ja für jedes einzelne, jede Erfahrung kann ich dann für mich auch wieder ummünzen. Okay, das hat jetzt hier geklappt. Ich habe mich da eingefuchst und weiß jetzt, wie ich Online-Workshops mache, wie ich da eine Plattform habe, wo ich das verkaufe, wie ich das alles einstelle. Dann wird das beim Blog genauso sein, wenn ich da nicht auseinandersetze und da lerne, dann
Madlen: Ja.
Anja Plechinger I Trostkunst: Irgendwann braucht es Commitment und Fokus. Aber ich weiß, kann das schaffen, das etwas ist, mir wichtig ist. Das lässt sich auf jedem Lebensbereich eigentlich ⁓ Münzen laufen. Auf jeden Fall.
Madlen: Also ganz, ganz wertvoll, was du hier gerade sagst. Ich kann das, immer wieder selber ins Vertrauen reinzugehen. Ich kann das, weil ich kenne es von mir selber, dass ich manchmal auch so diese Verzweiflung habe oder kurz eine Panik aufkommt. Gott. Bei mir war es ja dann so, dass die IT sich verändert hat, dass mein IT-Lager gesagt hat, okay, kann nicht mehr so viele Kunden betreuen. Ich gebe das jetzt ab und dann jemanden Adequates zu finden und gleichzeitig zu überlegen, okay, mache ich es dann vielleicht selber, aber dann irgendwie die Hemmung kommt.
Anja Plechinger I Trostkunst: Mhm.
Madlen: Und je mehr ich da auch irgendwie nach und nach Dinge gelernt habe, umso leichter fällt es mir heute. Und das ist ja auch mit allem, es ist mit der Persönlichkeit, mehr Mut zu haben, auch tatsächlich vielleicht auch mal wieder auf Menschen zuzugehen. Wie bei dir jetzt die Trauernden bei mir, die Frau, du als Unternehmerin, Mut hat einfach, einen Schritt weiterzumachen, noch sichtbarer zu werden, zu sagen, okay, ich mache jetzt mit Menschen zusammen einen Kurs und bringe die zusammen und löse da vielleicht wirklich innere Herausforderungen oder Blockaden. ist das, was einfach... Ich kann das. Wo wird dann dieser Satz kommen? Ich krieg's hin. Es funktioniert. Und wenn du das Gefühl hast, es funktioniert, wird's einfach in dir drin noch mal so viel freudvoller und leichter.
Anja Plechinger I Trostkunst: jeden Fall. Ja, genau. jeden Fall. ich meine, das gibt man ja auch. Die Energie ist ja zu spüren. Wenn ich immer das Gefühl habe, ich kann das nie und das gelingt mir nie, wie kann ich das dann auch wirklich glaubhaft nach außen tragen? In meinen Begleitungen beispielsweise oder in den Workshops oder in Social Media, in meinem Auftritt. Das funktioniert nicht. Ich darf das genauso leben und das heißt ja nie, dass es keine Rückschläge gibt oder dass mal irgendwas nie funktioniert. Darum geht es ja gar nicht. Es geht darum, ich bleibe dran.
Madlen: Ja.
Anja Plechinger I Trostkunst: Ich will das, also suche ich alle Wege, damit ich da hinkomme.
Madlen: Hast du einen wertvollen Tipp jetzt, wo du sagst, auch für die Community, also für Frauen, die jetzt wirklich so zwischendrin sind und da auch, bist ja wie du es schon gesagt hast, am Anfang selber losgegangen, bei mir war es ja ähnlich, bin erstmal losgegangen und dann irgendwie, ich wollte, so richtig ist es ja nicht vorangekommen, bis ich mir dann irgendjemand, hast du da noch einen Tipp irgendwie für die Frauen?
Anja Plechinger I Trostkunst: Nö. Also wenn ich jetzt auf meinen bisherigen Weg zurückgelege, wirklich diesen Part, den ich da recht spät für mich dazu genommen habe,
Madlen: Und Männer ja, also bei mir und ja hauptsächlich Frauen, ja, das ist ja hier für die Unternehmer.
Anja Plechinger I Trostkunst: Das ganze finanzielle, wirtschaftliche, das Steuerwissen, Businessplan und sowas. Das hat schon alles seinen Grund und seine Wichtigkeit. Also das nicht auszuschließen. Und da kann man noch so kreativ und intuitiv sein. Das darf dazugehören. Das darf von Anfang an dazugehören. Also da finde ich, da habe ich auf jeden Fall viele Runden gedreht, die hätten nicht sein müssen. sind alles Erfahrungen. das würde ich definitiv anders machen.
Madlen: Richtig, ja. Und findest du auch übrigens hier mein Buch.
Anja Plechinger I Trostkunst: Und was... Das glaube ich, genau, das hast du ja alles schon drin. Ja, Netzwerke, Netzwerkarbeit, auch das habe ich eine ganze Weile, da bin ich auch nie so richtig rangegangen. Das hat mich, ja, hat mich noch wieder was innerlich zurückgehalten und dann aber auch immer wieder zu sehen, wie wertvoll das ist. Also auch schon einfach die Community, die sich bei solchen Kursen, zum Beispiel, bei diesen Coaching-Kursen, was sich da...
Madlen: Ja.
Anja Plechinger I Trostkunst: was da entstanden ist und wie das auch einem hilft, selber als Unternehmerin wahrzunehmen, seinen Blick oder sein Angebot zu schärfen.
Madlen: Definitiv. Und gleichzeitig nicht abzulenken, das ist aber auch wieder ganz wichtig, weil Netzwerke können natürlich auch bedeuten, okay, ich vertrödel mal da Zeit und mal dort Zeit und bin nicht mehr an meinem Rechner, dann bin ich nicht mehr fokussiert und dann bin ich halt raus aus meinem Business und dann dümbelt es halt so da vor sich hin. Dümbelt, ich muss gerade lachen. ist glaube ich ein sächsischer Wort.
Anja Plechinger I Trostkunst: Ja. Ja, und dann vielleicht noch so dieses Selbstverständnis für mich, dass ich auch nach außen gehe, dass ich nicht diesen Zweifeln und so immer wieder in Nahrung biete, sondern wirklich dann auch ganz konsequenter zeige und tue und darüber spreche, was ich mache, was ich anbiete und mich zeige immer wieder, weil sonst kann ich nicht gefunden werden.
Madlen: Ich habe gar nicht
Anja Plechinger I Trostkunst: und diesen Mut immer wieder, immer wieder diesen Mut zu haben und dieses Vertrauen.
Madlen: Ja, schön. Liebe Anja, jetzt du hast noch was in Dresden, demnächst startet bei dir noch ein Retreat und magst du vielleicht noch ganz kurz was dazu sagen, auch wenn es jetzt vielleicht da, wenn das jetzt jemand hört, der trotzdem das Thema Trauer irgendwie für sich selber auch wichtig findet, was passiert da?
Anja Plechinger I Trostkunst: Ja. Ja, sehr gerne. Genau, also das ist mein Trauerritrit in Traumut verbunden. Das findet jetzt an dem letzten Januarwochenende startet 31. Januar und 1. Februar in Dresden. Und ja, also das ist wirklich dieser auch hier wieder dieser geschützte Raum, um anzukommen, um sich einfach auch mal von dem Funktionsmodus raus
Madlen: Ja.
Anja Plechinger I Trostkunst: rausnehmen zu können, diesen Raum zu haben. Ich darf jetzt einfach mal sein, ich muss nicht funktionieren. Ich muss jetzt auch nicht mehr länger warten oder aushalten, die Erschöpfung einfach so weitertragen, sondern ich mache jetzt hier einfach mal einen Cut und nehme mir diese Zeit und darf da einfach mit meiner Trauer sein. Das zeigen, was da ist, aber auch zu schauen, wie kann es weitergehen? Was darf mein nächster Schritt sein? Also nicht bloß in diesem Schmerzen zu verharnen, sondern dass wir, dass ich quasi da durchführe, auf verschiedensten Wegen, wie kann es weitergehen? Was kann mein nächster Schritt jetzt sein, dass meine Trauer in Fluss kommt, dass ich mich damit auseinandersetze und aber selber auch wieder in diese Selbstwirksamkeit komme, diese Handlungsfähigkeit und die ist immer gegeben. dabei. Ja. jeden Fall.
Madlen: ⁓ Emotionen dürfen sein. Die gehören ja auch dazu. Wir wären ja alle nicht Mensch, wenn wir die Emotion, Traurigkeit oder Freude, wenn wir die nicht leben dürfen.
Anja Plechinger I Trostkunst: Genau und da diesen ja letztendlich auch diesen diesen Mut zu schaffen, also hier diesen Trauermut, wie es ja auch im Name ist von dem Retreat, das wahrzunehmen. Ich darf das alles sein. Trauermut ist aber eine Entscheidung, dass ich für mich entscheide. Ich möchte gern, dass es anders jetzt wird wie das, was es bisher war. Ich will nicht mehr funktionieren. will mich jetzt mit... Ja, ja, genau. Und ja, also für alle, die da das Gefühl haben, dass es jetzt wirklich was, wo ich merke.
Madlen: Eigenverantwortung auch tatsächlich vertrauen zu sagen, okay.
Anja Plechinger I Trostkunst: Ich möchte gern weiter, möchte jetzt was, hier muss ich was verändern, ist dieses Ritrit. ja, vielleicht ist es ja für jemanden gerade irgendwie dran, bzw. kennt jemand einen trauenden Menschen, für den das passt.
Madlen: Ja, schön. Und das sind ja dann diese zwei Tage in Dresden. Ja. Und wie erreiche ich dich jetzt, wenn ich jetzt sozusagen ansonsten, wo finde ich dich?
Anja Plechinger I Trostkunst: Bei Tage. Genau. Ja, also über meine Website in www.trostkunst.de, ansonsten über E-Mail oder dann auch meine Social Media Accounts. Also da ist hauptsächlich eigentlich dann Instagram, wo ich unter Trostkunst zu finden bin. ja, man kann sich auch natürlich für mein Newsletter anmelden, wo dann eben immer die aktuellsten Angebote und Themen sind. Ja.
Madlen: Und ja, sorry, jetzt habe ich gerade gedacht, du bist auch noch mal anders und gleichzeitig ist es ja Instagram.
Anja Plechinger I Trostkunst: Genau, das ist schon... Ja, ich bin nicht schon noch, aber das habe ich jetzt für mich zum Beispiel gemerkt, dass es jetzt nicht mehr so der Kanal, der für mich gut funktioniert. da ist tatsächlich jetzt Instagram eher da, wo ein größerer Austausch oder eine größere Community einfach für mich ist. Und auch das zu sehen. Also ich habe eine ganze Weile mich wirklich auf Facebook fokussiert und das ist jetzt gerade nicht. Also darf ich da einfach das auch anpassen.
Madlen: geht mir ähnlich. Super, liebe Anja, dann danke ich dir recht herzlich und ich denke damit haben wir auch wieder ganz viel Mehrwert unserer Community gegeben, meiner Community gegeben, den die Frauen unterstützt. Wie können sie ihr Business aufbauen, worauf dürfen sie vielleicht den Fokus legen und ja, seid mutig, schafft euch Strukturen, zeigt euch und ich sag Dankeschön, dass du dabei warst und
Anja Plechinger I Trostkunst: Ja. Genau.
Madlen: Alle Links verlinke ich hier in den Show Notes, also unter meinem Podcast. Und dann freue ich mich, wenn du beim nächsten Mal wieder einschaltest. Wenn du den Podcast noch nicht aktiviert hast, dann klick auf die Glocke und folge mir und verteile Sterne, teil den Podcast super gerne die Episode mit Menschen, die vielleicht für die das wäre. Und ich sage Dankeschön und bis zum nächsten Mal. Happy Business, glücklich, selbstbestimmt und frei. als Unternehmerin dein Podcast fürs Herz und ich bin Madeleine. Macht's gut, alles Liebe und danke Anja, dass du da warst. habe ich jetzt. Tschüss, macht's gut. Tschüss.
Anja Plechinger I Trostkunst: Danke, Madley. Schön. Tschüss.