Madlen: Herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Happy Business. Glücklich, selbstbestimmt und frei. Als Unternehmerin, dein Podcast fürs Herz. Ich bin Madeleine Heller. Ich bin Unternehmerin. Ich bin Gründerin von Heller Zauber. Und ich berate und begleite dich dabei, dein eigenes Business in die Welt zu tragen, aufzubauen, auszubauen, für das, was du liebst. Und ja, heute eine zweite Episode mit Petra Berghaus. Petra Berghaus, wir haben schon eine Episode aufgenommen, weil Petra Berghaus ist multimedial. Und wir haben darüber gesprochen, wie ist sie dazu gekommen, obwohl sie ja an sich auch die Füße hochlegen könnte. Und gleichzeitig haben wir über Ängste gesprochen. haben über Vertrauen gesprochen, über Glauben an dich selber, wie es geht mit den Ängsten, wie du mutiger werden kannst. Und heute in dieser Episode geht es Storytelling, Verkaufen, ⁓ Ideen, Ideen finden. Was ist deine Business Idee, wenn du noch keine hast? Also ganz viel Wundervolles. Und ich wünsche dir jetzt ganz viel Freude. Wir machen direkt weiter. Wir steigen direkt wieder ein in den Podcast und ich wünsche dir jetzt ganz viel Spaß.
Petra I Trost-Tiger: so, und dann habe ich aber gelernt, du musst gar nicht verkaufen und dich anpreisen und hier das beste Produkt und so, sondern du musst einfach nur deine Geschichte erzählen. Man sagt, der Geschichten verkaufen. Und so ist es auch.
Madlen: Ja, richtig, Storytelling,
Petra I Trost-Tiger: Meine Geschichte, das das, das, genau, das ist nämlich das Geheimnis, wenn man das lernt, Storytelling, das versteht. Ich muss hier nicht immer dauernd mein Produkt in die Kamera halten und sagen, wie toll ich bin, weil man macht das schon gerne, sondern ich erzähle meine Geschichte, ich erzähle, wie ich da hingekommen bin, wo ich jetzt bin und damit motivierst du Menschen und die wollen einfach vielleicht ein Teil von dir sein. Total.
Madlen: ist ein super Impuls für die Community. Wunderbar.
Petra I Trost-Tiger: Ja, weil ich weiß doch, wie schwer das ist. Also ich könnte auch mich nie hinschauen und sagen, ich bin hier die beste Trauersängerin. Aber wenn ich erzähle, wie das passiert ist, Geschichte meiner Mama, was ich jetzt hier erzählt habe und das ist für mich kein größeres Geschenk ist, dass ich für dich hier singen darf, ja, so erzähle ich den Menschen das, ne? Ich freue mich so, ich bin so dankbar, ne, da zu sein. Ich bin in dem Moment nicht als Ego wichtig, weißt du?
Madlen: Und das ist ja...
Petra I Trost-Tiger: Das Ego ist eigentlich eher störend in so einem Moment, sondern ich bin bei meinem Kunden, wenn man so will, weil es ist ja mein Kunde, der bucht mich ja für den Gesang. Und ich möchte doch nur das Beste für den, weißt du, und das macht den Erfolg dann aus. Und nicht, wenn du immer permanent anpreist, wie toll du bist.
Madlen: Mhm. Ja, und das ist schön, was du sagst. Also da können ja auch, egal wo, an welcher Stelle du von deinem Unternehmen stehst, ob du jetzt gerade gestartet bist, ob du noch gar nicht gestartet bist, fang an Geschichten zu erzählen, fang an die Menschen zu unterhalten, fang an, was von dir preiszugeben. Du musst ja nicht ins tiefe private Detail gehen, aber erzähl was Persönliches. Du kannst dir was rausgeben jederzeit. Und ich denke, das ist das, was du auch gerade sagst. Das schafft Verbindungen und das schafft Interesse, dass Menschen dir folgen, dass Menschen ...
Petra I Trost-Tiger: Ja. Nein. Total.
Madlen: zu dir kommen, dich buchen oder deine Dienstleistung beanspruchen. ⁓
Petra I Trost-Tiger: Ja, weil die Leute nur als letztes, die kaufen nicht das Produkt, die kaufen jetzt nicht einen Tiger. Du siehst ja das Kuscheltier dahin. Die kaufen nicht einfach nur ein Kuscheltier. Die kaufen Trost. In dem Falle. Und das ist jetzt für ...
Madlen: Ja. Sie kaufen ja bei dir den Tiger, aber den Trost sozusagen, weil du ja auch dann wieder tröstende Geschichten schreibst.
Petra I Trost-Tiger: Ich tröste sie. Ich stecke dahinter. Ich stecke in dem Tiger. Das muss ich auch erst mal verstehen. hab das auch erst nicht ... Mir war das zu Beginn auch nicht klar, weil das ja alles sozusagen aus meiner Trauer entstanden ist. Aber natürlich versteh ich, oder das ist wichtig zu verstehen, egal welches Produkt du hast, die kaufen nicht das Produkt. Die tollste Zahnbürste. Dann kaufst du nicht die Zahnbürste. Du kaufst das Gefühl, wenn jetzt Beispiel eine kleine Manufaktur
Madlen: Ja.
Petra I Trost-Tiger: ist, die besondere habe ich alles gekauft, weil ich es so toll fand. ist so eine Manufaktur, die haben so eine tolle Zahnbürste und so eine Zahnpasta, die so ein Pulver ist. Dann kaufst du jetzt nicht das Produkt, sondern du kaufst dieses Gefühl von, du hast, weißt du, ganz, einen ganz, ne, vor allem hast du was ganz, ganz tolles Pulver, was ganz toll riecht, was dir das Gefühl von sauberen tollen Zähnen gibt. Du hast auch das Gefühl, dass du ein Manufaktur unterstützt. Also du geh da nochmal viel tiefer rein. Du kaufst nicht einfach diese blöde Zahnbürste. Das ist total wichtig. Also, weil man immer versucht, als Unternehmer nur sein Produkt zu sehen, aber das ist eigentlich nicht wichtig, sondern viel wichtiger ist, warum machst du das? Dein Warum? Wie bist du dahingekommen? Wie war deine Heldenreise? Ja, und das ist, ich liebe das zu erfahren. Wie machen, warum machen Menschen das, was sie tun? Ja, das ist doch das Spannendste, es gibt auf der Welt.
Madlen: Total. Was ist der Antreiber überhaupt?
Petra I Trost-Tiger: Oder? Also, und glaube mir, auch wenn die Menschen das manchmal nicht glauben, jeder hat eine Geschichte. Jeder. Absolut.
Madlen: Ich bin ich völlig beide. Jeder hat seine Geschichte. Ich habe ja auch immer gedacht, ich habe irgendwie gar keine Geschichte. Was soll ich denn erzählen? Ich habe sehr viele Geschichten. Mein Buch ist relativ dick geworden.
Petra I Trost-Tiger: Nee, ach ja, das merkt man dann erstmal. Dachte ich auch, aber was hast du denn zu erzählen? Was hast du denn der Welt zu geben? Ja, jeder hat was der Welt zu geben. Und deswegen, sag ich mal, könnte das wirklich theoretisch jeder könnte eine Idee in die Welt geben. Und wir haben einfach dann immer noch nicht genug Geschichten. Weil ich sag auch immer, es gibt ja gar keine Konkurrenz. Weil Konkurrenz würde ja bedeuten,
Madlen: Ja. Richtig.
Petra I Trost-Tiger: dass zwei Menschen das Gleiche machen. Das kann aber gar nicht sein, weil es zwei verschiedene Menschen sind und jeder macht es auf seine Weise. Und man kauft ja nicht das Produkt, sagen wir mal, wir nehmen jetzt mal ein Produkt, was weiß ich, ich sehe jetzt hier ein Bilderrahmen. Ey, wie viele Bilderrahmen gibt es auf der Welt, wie viele Anbieter? Du kaufst ja nicht, du kaufst nicht den Bilderrahmen. Nein, du hast, da steckt was anderes dahinter, oder nimm irgendein Produkt, also guck dich mal also ich sehe hier schon 1000 Produkte.
Madlen: Ja. wie unterschiedlich, Ja, Kaffeetasse habe ich jetzt hier zum Beispiel, nimmst runde Stifte etc. Es ist immer wieder anders.
Petra I Trost-Tiger: Nimm je, nimm alles, nimm, nimm alles. Also das ist doch, also das nimmt ja kein Ende, ne? Also ich sehe ja allein jeden.
Madlen: Und sag mal, wenn du keine Idee hast, ne? Wenn du jetzt feststeckst, weil du jetzt irgendwie, du willst was machen, aber du hast keine Idee, was würdest du denn dann, was würdest du tun?
Petra I Trost-Tiger: Ja, also wie gesagt, ich würde definitiv den ultimativen Tipp geben, sich Zeit zu nehmen. Schön mal sagen, so, heute nehmen wir mal einen Tag Urlaub, so. Ja, kein Telefon, alles aus. Du nimmst dir einen Stift, ein Blatt Papier, so. Und dann machst du dir einen schönen leckeren Tee oder einen Kaffee, was du möchtest, was dir gut tut, weißt du, kommst erst mal so in diese Stimmung. Und dann, so hab ich's nämlich gemacht damals, als ich in Dubai war, da hab ich ja Zeit gehabt.
Madlen: Ich liebe das so zu machen, aber erzähl mal weiter.
Petra I Trost-Tiger: Pass auf, wie ich es dann gemacht habe. Dann habe ich mich in meine Kindheit versetzt, ja, und zwar in die Momente, weil die sind auch da. Man hat nicht nur Trauer erlebt in der Kindheit. Jedes Kind erlebt Dinge, wo es sich ganz glücklich fühlt, wo du alle Zeit und die Welt vergessen hast. Das hat jeder. Und dann überlegst du mal, das können kleine Momente sein. Vielleicht hast du total gern gebastelt. Also ich zum Beispiel, ich liebte basteln wie verrückt, aus diesen Mickey Mouse Heften, so immer gesammelt, weißt du? Und ich hab eine Ritterburg gebastelt. Boah, werde ich nie vergessen. Dann sehe ich mich, wie ich zeichne, schon mit drei, vier Jahren. Wie ich glücklich bin. Wo ist dein glücklichster Kindheitsmoment? Was? Weißt du, wo spürst du dich sofort hin? Wo weißt, boah, hier war ich so glücklich. Egal, kann sein, dass es vielleicht auf einer Kirmes war. Kann sein, egal. Es gibt diese kleinen Momente. Und ich wusste, ich habe das so gespürt, da muss man sich ein bisschen Zeit nehmen. Aber ich wusste wieder, ey, das ist, wenn ich zeichne und wenn ich Musik mache. Ich habe schon unterm Weihnachtsbaum mit zwei Jahren gestanden. Ich habe das aber vergessen, weißt du? Ich habe Bilder gesehen, wo ich zwei Jahre bin unterm Weihnachtsbaum stehe und singe wie so eine kleine Krähe. So. Und dann kann man ⁓ pass auf, dieser Zustand ist jetzt dein, Zustand, du wieder hin möchtest. In diesem Flow-Zustand, diesen glücklichen Flow-Zustand, den du als Kind hattest. So, und jetzt guck mal, wo hast, erstens, wann hast du den denn das letzte Mal gespürt? Da werden manche sagen, lange nicht mehr. Das bin ich mir sicher, dass das viele sagen. Oder vielleicht sagen welche, stimmt.
Madlen: der schafft. Richtig, richtig.
Petra I Trost-Tiger: Aber ja, das war so ein Hobby. war dann beim Chor, aber da dachte ich, ich habe gar keine Zeit dafür vielleicht. Und ich sage dir, daraus kommt die Geschäftsidee. Weil das ist das, dich glücklich macht. Wo du richtig dran bleiben kannst, wo du die Zeit vergisst, die Welt vergisst, wo du keine Stunden zählst. Und vor allen Dingen auch das Gefühl, was hast du denn gespürt, ne? Dabei, so. Und das habe ich wirklich mir den ganzen Tag Zeit genommen. Das war jetzt nur mal so eine Kurzfassung, aber das kann natürlich jeder für sich mal machen. Ja?
Madlen: war gerade mittendrin, ich habe mich vielen gesehen, das sind ja so im Sandkasten, wo irgendwelche Sachen, ich war auch glaube ich immer kreativ.
Petra I Trost-Tiger: kreativ, ne, genau, weil wir, sind, als Kind haben wir die Fähigkeiten. Wir sind alle kreativ geboren, aber wir verlieren das. Wir verlieren das Jahr Jahr, weil als Kind haben wir keine Glaubenssätze. Wenn wir ganz für uns sind, weißt du so, uns so verlieren, ne, dann müssen keine Eltern, keine Geschwister sein, wir sind mit uns eins und wir sind glücklich. Und das Hab ich halt gelernt, das hab ich halt permanent jetzt. Also ich bin in einem Glückszustand. Ohne Drogen. Ich hab das jeden Tag. Weißt du, natürlich, klar, der Alltag ist auch da, aber den nehmen wir schon mit. Aber immer, wenn ich dann wieder diese neuen Ideen habe und wirklich, und ich lasse mein Gehirn arbeiten, also ich lasse mein Gehirn, meinen Kopf und mein Herz zusammen arbeiten. Und ich begrenze das nicht. Ich lass einfach sprudeln.
Madlen: Ja, den kann ich auch erschaffen. Danke! Das kannst du lernen, weil ich selber habe vorher auch gesagt, das geht gar nicht so einfach. Aber es sind wirklich so die kleinen Dinge, die wir so als völlig normal teilweise einschätzen. Das sind die Dinge, die dich antreiben. Das sind die Dinge, die dich unterstützen, die dein Business rund machen, wo auf einmal wirklich die Idee kommt. Egal, das eine Produktidee ist, es ist total egal oder die Businessidee.
Petra I Trost-Tiger: Da gibt's Techniken, ja. Ja. Ja, es ist egal. Es ist egal. Vielleicht machst du auch gerne, wir hasst auch gerne deine, also zum Beispiel meine Tochter hat immer gerne ihre Puppen geschminkt und Haare gemacht. Meine Schwester hat das immer gerne gemacht. Also die haben beide, die sind nämlich beide sehr ähnlich. Also meine Tochter ist sehr ähnlich meiner Schwester und die haben beide totale Begabung, weißt du, ihre Wohnung schön zu machen.
Madlen: Liebe für's Detail,
Petra I Trost-Tiger: Und zwar, ich habe das zum Beispiel nicht. Ich kann viele Dinge gut, aber ich habe kein, ich kann das nicht. Die stellen drei, vier Dinge hin und die sehen geil aus. Und ich stelle vier Dinge und denke, irgendwie, irgendwie, schieb hin, schieb her. Weißt was ich meine? Also diese Innenausstatterfähigkeiten, diese Fähigkeiten, sich etwas Schönes in der Wohnung zu kreieren. Boah, das können die so gut. So und meine
Madlen: Super.
Petra I Trost-Tiger: Meine Schwester wollte auch eigentlich Innenarchitektin werden. Hat dann nicht geklappt. Weißt du? Weil dann hat sie, fehlt ihr der NC und dann haben Eltern gesagt, ja, aber werd doch lieber, geh doch lieber zur Bank. Ja, dann macht sie das. Na, dann war sie bei der Bank und so. Und irgendwann hat sie aber gesagt, pass auf, ich kündige bei der Bank und ich mach mich selbstständig und sie hat sich auch selbstständig gemacht und sie macht Schmuck, sie macht Handyketten, sie hat genäht, sie hat alles ausgeliebt.
Madlen: so viele Reihen gesprochen und damit ist die Idee wieder weg.
Petra I Trost-Tiger: und ich bin, ich freue mich so für sie, dass sie das mal ausgelebt hat, so. Also das, weil wir gehen einfach irgendwann davon ab. Aber das, was uns da in der Kindheit so hat dranbleiben lassen, das wird dich dann auch jetzt dranbleiben lassen, wenn du deine Unternehmeridee hast. Weil das brauchst du. Du brauchst ja total die Fähigkeit, dich zu glauben und es ist eine Langstrecke. Da sprechen wir, es ist kein Mara-, es ist,
Madlen: war so schön. Ja, es kein Marathon.
Petra I Trost-Tiger: Es ist wirklich, also es ist keine Kurzstrecke, es ist eine Langstrecke, es dauert und genau, ich hab auch, grad warte ich, es ist ein Marathon, es ist keine Kurzstrecke, so, das wollten wir sagen. Schritt für Schritt, meine Schwester sagt immer, Petra, Baby-Schritte. Wenn ich manchmal hadere, ich hadere auch, keine Frage. Wenn mir wieder was nicht zu schnell geht, ich bin ungeduldig, das gebe ich zu.
Madlen: Es ist ein Marathon, rum. Klein Marathon. Natürlich ist es ein Marathon. es ist... Etappe für Etappe gehst du halt nach vorn. Richtig. Und gleichzeitig ist es die große Vision, die uns größere Schritte setzen lässt. Weil die kleinen Schritte kennen wir ja oftmals schon.
Petra I Trost-Tiger: Total, aber manchmal hilft es auch mal eine Zeit lang, Babyschritte zu gehen. Also ich gehe immer sehr gerne Riesenschritte, ja, ich weiß, aber dann vergesse ich die Babyschritte dazwischen. Auch die sind wichtig. Auch die sind wichtig zu sagen, ja, aber jetzt schau mal, du willst dahin, alles klar, dein Ziel vor Augen. Okay, aber jetzt gucken wir, dass wir die Strecke ein bisschen aufteilen, in kleine Zwischenschritte. Das hilft auch, weil
Madlen: Ja. Mhm.
Petra I Trost-Tiger: Sonst, sag ich mal, geht das über, wir sprechen hier von Gesundheit, körperliche Gesundheit, mentale Gesundheit, da vergess ich mich manchmal. Und das passiert, wenn ich zu riesigen Schritten gehen will. Ja, ich kann das, aber ich vergesse dann meinen Körper. Und das ist auch ein wichtiger Punkt, in Gesundheit zu bleiben.
Madlen: Mhm. Das ist natürlich wichtig. Also nicht nur mental, sondern auch körperlich insgesamt.
Petra I Trost-Tiger: wirklich körperlich, weil ich habe auch dieses Jahr war so ein bisschen schwierig, da habe ich so ein paar körperliche, da hat mein Körper gesagt Petra, ich werde dich jetzt mal ein bisschen ausbremsen und zwar nehme ich erst deine Ohren, dann nehme ich deine Augen, ich hatte einen Hörsturz, hatte eine Augen-OP, da habe ich gemerkt krass, die Hör, ich konnte nicht mehr richtig hören, ich konnte nicht mehr richtig sehen, interessant und dann habe ich inne gehalten, ja, ne?
Madlen: Das passiert dann, genau. hat dich ausgebremst. kannst du nicht mehr hören, das Wort, kannst du nicht mehr sehen, das war einfach zu viel.
Petra I Trost-Tiger: was ich brauche, weißte, und dann auch gerne heißer werden, permanent so einen blöden Husten bekommen. So, da wusste ich alles klar. Jetzt machen wir mal. Genau. Aber,
Madlen: Ich glaube, ist richtige Impuls. Jetzt machen wir mal, damit unser Podcast nicht zu lange wird, unsere Episode, obwohl ich ewig noch weitersprechen könnte, weil wir sind ja zu ganz anderen Themen gekommen. Und gleichzeitig waren es ganz viele wichtige Impulse jetzt hier schon an der Stelle.
Petra I Trost-Tiger: Ja, ja, das hoffe ich, dass ich da, also wie gesagt, ich möchte wirklich Mut machen und je motivieren, wirklich seiner Vision zu glauben.
Madlen: Du sprudelst so, das ist herrlich. jetzt kommen wir doch noch mal zu dir. Wenn ich jetzt mit dir arbeiten möchte oder, Trost Tiger, was ist es, wie kann ich mit dir arbeiten? Wo finden wir dich? Vielleicht erzählst du uns noch kurz was zu dir. Nein, aber gleichzeitig darf man, ja und Weihnachten steht vor der Tür und wie viele Kinder, egal, oder auch erwachsene Menschen freuen sich drüber.
Petra I Trost-Tiger: Genau. Ich kann es kurz erzählen noch, genau. Weil wie gesagt, ich will meine Produkte gar nicht anpreisen, Wer mich, nein. Genau. Also was möglich ist bei mir, genau. gibt verschiedene Möglichkeiten. Also erstmal haben wir natürlich den Trostiger im Mittel seiner Produktwelt. Wir haben, wenn du jemand trösten möchtest, ne? Es kann nicht, Trauer ist ja nicht nur, wenn jemand stirbt. Trauer ist auch, wenn jemand vielleicht aus umgezogen ist und Freunde verloren hat und einfach Arbeitsstelle verloren hat. Es gibt so viele Gründe, wo man traurig ist. Der Trostiger, ... Ganz genau, wenn er sagt, pass auf, du brauchst Hab Geduld. So, kann wir personalisieren die Halstücher. Der Trostiger, den ihr da hinten seht, der bekommt Halstücher, die wir selber machen, meine Tochter und ich, und dann schreiben wir einen persönlichen Spruch drauf. Da kannst du also dann sozusagen deinen Fantasiefreien Lauf lassen. Farben auswählen, haben ganz bunte Halstücher.
Madlen: Ja, oder vielleicht auch mal was nicht funktioniert hat im Business.
Petra I Trost-Tiger: Und dann setzen wir da diesen Spruch drauf. Dann hast du wirklich ein ganz persönliches Geschenk. Das ist natürlich schon mal super. Genau, da ist so ein super Anker, weil es ist einfach ein Übergangsobjekt, was du wirklich behältst und was... die Menschen kannst du anfassen und du spürst das richtig. Also das Mutmacher, also manchmal so kleiner Mutmacher, habe ich letztens geschrieben und für den Menschen war das einfach total, es hat so gewirkt. Also und viele Erwachsene kaufen den. Also manche denken, ist für Kinder. Nee, nee, nee.
Madlen: Schöner Anker. Kannst du mal wieder anfassen, Kannst anfassen, dass ich du isst, Michael.
Petra I Trost-Tiger: Also ich glaube, wir haben sogar mehr Erwachsene als Kinder bei uns, weil die nehmen den wirklich für sich, die setzen den sich ins Auto, schicken uns Bilder, ist es unglaublich süß.
Madlen: Wunderschön. Und das kann man in deinem Shop bestellen,
Petra I Trost-Tiger: Genau, bei trost-tiger.de findest du alle, Produkte, Also alles hat mit Trost zu tun. Wir haben Armbänder, wir haben Gefühlskarten, wir haben Kinderbuch, wir haben da wirklich viel. Ja, die Musik natürlich, die ist natürlich groß. Ich gebe ganz herzlich, ich werde auf meiner Webseite die nächsten Termine ankündigen, ne. Im März wird es mal eine Buchprämiere geben. Es wird sehr, sehr aufregend. In der Kirche, es wird sehr, wir machen es mal direkt groß, habe ich gedacht.
Madlen: und Konzerte. Glaub ich. Ja, in der Kirche?
Petra I Trost-Tiger: und zwar die Kirche bei uns, da 300 Leute rein, die wollen wir voll machen und da wird es nicht nur, also ich werde lesen, ich werde erzählen und wir werden singen, es wird ein Generationenchor, werde ich organisieren, also Kinder, Jugendliche, Erwachsene, ich werde ein Lied schreiben dafür, also da wird es auf jeden Fall viele Auftritte, viele Musik geben, das wird, also ich bin auch jetzt schon super aufgeregt.
Madlen: Sag Bescheid!
Petra I Trost-Tiger: Weißt du, aber guck mal, das mach ich jetzt genauso. Ich hab total Angst davor, weil ich Angst vor dem Lesen hab, wegen dem Sprechen. Das ist, bleibt bei mir die Angst. Aber ich setze mir das jetzt als Ziel. 29. März, Solingen, weißte, so Doppelkirche, gehört da jetzt schon. Ich hab, echt? Also, ich glaube, es ist der 29., es ist der Sonntag. Ich gebe mir das Versprechen. Das ist auch wichtig, das Versprechen, dass ich das mache. Und auch ein Trick, ich hab den Termin schon mit der Kirche organisiert.
Madlen: Da hat mein Papa Geburtstag. Das
Petra I Trost-Tiger: Weißt du? So, dann wird's das geben.
Madlen: Richtig. Also auch sowas, wenn du den Impuls hast, du willst da mal irgendwo auf der Bühne stehen oder wie auch immer, dann setz halt die ersten Schritte nach einem Termin. Du willst ein Buch schreiben oder du willst, dann mach einen Termin. Ich hab auch gesagt, okay, mein Buchtermin ist der und der, der 22.6. und es hat damals nicht stattfinden können und es ist, es passiert ja nichts. Und klar ist es natürlich herausfordernd, aber mach den Termin. Hab eine Detail für dich.
Petra I Trost-Tiger: Mach Termine. Ja. Mach Termine. Nein, nein, also absagen geht immer, aber mach, brauchst du. Ja, vor allen Dingen seh dich dann auf der Bühne. Also ich seh mich jetzt schon. Wie gesagt, das Lesen, das ist wirklich, also wird für mich herausfordernd sein. Das Singen natürlich nicht, das Erzählen nicht, aber das Lesen ist für mich noch aufgrund der Sprache eine Herausforderung. Aber ich seh mich da schon so und egal, was an diesem Abend passiert, es wird gut sein. Es wird vielleicht nicht perfekt sein, aber deswegen sind die Leute nicht bei mir.
Madlen: Genau. Sprechen. Ja.
Petra I Trost-Tiger: Die wollen ja nicht mal eine Perfektion sehen, weißt du? Und deswegen, die Botschaft wollen sie sehen und deswegen wird es gut werden und ja, und wer natürlich auch bisschen Mut braucht, man kann natürlich auch auf der Website Petra Berghaus gucken. Ich mache natürlich auch Coachings, Eins-zwe-eins-Gespräche, ich mache Webseiten, mache Printmedien. Also wer auch vielleicht hilft, natürlich in seine Business möchte, kann sich da sehr gerne bewerben bei mir. Ich kann da nicht so viele Kunden annehmen, aber
Madlen: Nein, die Botschaft.
Petra I Trost-Tiger: wenn das stimmt und passt, dann helfe ich da auch gerne Menschen auch in die Sichtbarkeit zu kommen, weil da habe ich gemerkt, das kann ich sehr gut. Ich bin sehr sichtbar geworden.
Madlen: Das ist ganz wunderbar. Und ich war ja am Anfang auch aufgeregt, wurde gesagt, komm ganz entspannt, wir lassen es nur hier durchlaufen und ja so ist es ja auch, wir lassen es nur durchlaufen und manchmal kommt die Angst und dann dürfen wir wirklich das kommunizieren.
Petra I Trost-Tiger: Ist es so? Die darf ja daneben sitzen. Also die Angst wird ja mit auf die Bühne gehen. Die Angst wird bis an unser Lebensende, wird die uns begleiten.
Madlen: Genau. Ist ja auch prinzipiell gut, dass sie da ist, weil sie ist ja auch auf der anderen Seite ein Schutzorgan oder eine Schutzemotion, die uns auch überlegen lässt, tatsächlich ist das nicht. Sonst stehe ich am Hochhaus und springe einfach runter und denke nicht drüber nach, dass mich unten gar keiner auffangen kann.
Petra I Trost-Tiger: Genau. Die ist wichtig. Ganz genau. Das ist ein ganz wichtiger Impuls, den du da gibst. Denn ich hab immer gekämpft. war immer der Kämpfer gegen die Angst, gegen mich selber. Ich hab mich bekämpft permanent. Ich hab die Angst, die Oh, die hatte so was von keine Chance. Alles. Ich hab das so bekriegt. hab einen Krieg gegen mich geführt. Es war ein Riesenkrieg. Gegen mich selber, gegen meinen Körper, gegen alles. Ja, weil das ... Du bist ja Teil, bist ja ... Die Angst ist ja aus dir, bist ja Teil der Angst.
Madlen: Und dann hat es auch Indiekrieg. Und dann ist es halt auch Druck, Erzeugtruck. Und damit wird es nie... Ja.
Petra I Trost-Tiger: Du kannst, und du bekämpfst dich ja nur selber damit, ne? Statt zu sagen, pass auf, die Angst hat einen total wichtigen Grund, dass sie jetzt gekommen ist in dein Leben. Die wollte dich nur beschützen, die wollte wirklich, die hat auf dich aufgepasst, ja? Und die kannst du nicht einfach entlassen. Wie so ein unangenehmen Mitarbeiterkündigung, ne? Hab ich versucht, dir Kündigung auszuschreiben, hat nicht geklappt, Sondern die ist dein Lebensbegleiter, die ist dein Freund.
Madlen: Es ist... Richtig, ja. Hahaha! Ja.
Petra I Trost-Tiger: Also ich hab wirklich, es gibt ja diese Übungen, die Angst in die Arme zu nehmen, wie eine Freundin. Das kann man auch üben. Und das kann man wirklich auch in so einem Schritt zusammen auch alleine machen oder in Begleitung wieder. Nehm die mal in die Arme, oder wirst du aber, ich sag dir, das das Erlebnis, das vergisst du nicht. Zu sehen, wow, die will dir nichts Böses. Die will nur dein Freund sein. Also da krieg ich immer noch gern sagen, ich hab
Madlen: Hm. Danke.
Petra I Trost-Tiger: Meine Angst an einen Brief geschrieben.
Madlen: Sie will nur dein Freund sein.
Petra I Trost-Tiger: Die will nur dein Freund sein. Ich hab in meiner Trauer zum Beispiel, was auch so eine Verbindung ist, meiner Trauer auch einen Brief geschrieben. Auch die Trauer will nur dein Freund sein. Auch die Trauer, die mit Angst verknüpft ist, weil wir Angst vor der Trauer der hab ich in den Brief geschrieben. Und das war auch sehr emotional. Ich hab dann auch im Buch abgedruckt, das auch vielleicht anderen hilft zu sehen. mal, das ist nicht unser Feind. Das müssen wir nicht bekämpfen.
Madlen: Sehr, sehr guter Impuls, weil ich habe auch in meinem Buch was geschrieben, dass es halt genau auch darum geht, dass wir auch Briefe an uns selbst schreiben können. Wir müssen Briefe nicht mal abschicken. Wir können sie an uns selbst schreiben, wir können sie aber auch an andere Menschen schreiben und uns einfach darüber auch vergeben oder Dinge loslassen, Geschichten. Ein für alle Mal einen Haken dran machen und sagen, und neu schreiben.
Petra I Trost-Tiger: Ja. Total. Ein sehr schöner Tipp ist zum Beispiel, den ich auch gemacht habe in einer Fortbildung, du schreibst einen Brief an dich und gibst den aber jemandem in dieser Gruppe, wenn du zum Opa's kannst du dann auch deiner Schwester geben, deiner Freundin und sagen schick in drei Monaten oder in sechs Monaten schick den mir ab. Und das war auch krass zu sehen, was habe ich mir denn damals gewünscht und wo stehe ich jetzt.
Madlen: Das habe ich auch schon kennengelernt mit einem Jahr. Da kommt ein Jahr später, denkst du gar nicht mehr dran, kommt auf einmal der Brief an und dann fängst du an, Brief zu lesen.
Petra I Trost-Tiger: Das ist toll. Oder du liest deinen eigenen Brief mit dem Gefühl, du bist wieder drin. Und wie gesagt, du machst dir in dem Brief Mut. sagst, ich möchte gerne das und das und das versuchen, das sind meine Träume. Und dann guck, wo sind deine Träume in den sechs Monaten. Das ist auch super. Gerne. Ja. Das war ... Genau.
Madlen: so so schön. Danke, danke. Liebe Petra, wir sind jetzt hier lange im Austausch gewesen. Ich kann noch ewig mit dir weiter sprechen, weil ich glaube, du kannst uns noch so viel erzählen, auch wie du Unternehmen gegründet hast, wo du angefangen hast, wo du aufgehört hast. Hast du noch einen letzten Tipp für die Frauen in der Community? Wir haben ja schon viel eingegeben.
Petra I Trost-Tiger: Also, ja, wir haben ja schon viele, ne? Ich sag mal so, was ich als einziges Wort ist, wenn man selbstständig werden möchte, haben wir Angst, weiß ich. Und stellt euch vor, das ist eine Brücke. Und mir hat's geholfen zu sagen, ich gehe über diese Brücke der Angst. Und wenn wir nämlich wüssten, wie schön die Welt auf der anderen Seite der Brücke ist, dann würden wir da alle rüberlaufen. Ich weiß, dass die Welt unglaublich schön ist.
Madlen: Ein einziges Wort.
Petra I Trost-Tiger: So schön, dass wir uns das gar nicht vorstellen können. Und ich wünsche einfach allen, dass sie sich trauen, diese Brücke der Angst zu gehen in diese Welt.
Madlen: Vielen, vielen lieben Dank, liebe Petra Berghaus. Es hat mich so gefreut, dass du heute bei mir im Podcast warst. Vielen Dank. Und ich wünsche dir alles Liebe und Gute. Und die Show Notes, also alle Sachen von Petra, verlinke ich hier in den Show Notes. Und gleichzeitig, wenn dir diese Episode gefallen hat, teil sie super gerne mit Menschen, wo du sagst, genau für die Person ist das jetzt grad was. Oder gib mir Herzen oder und gib mir Herzen. Sterne, bewerte mich.
Petra I Trost-Tiger: Sehr gerne.
Madlen: Und ich freue mich, wenn wir uns beim nächsten Mal wiedersehen bei Happy Business, glücklich, selbstbestimmt und frei als Unternehmerin und alles, alles Liebe, Die Madeleine von Heller Zauber. Macht's gut. Tschüss und danke. Tschüss.
Petra I Trost-Tiger: Tschüss!